<>
5 ultimative Gründe für mehr Outdoor-Training

Outdoor-Training ist der Megatrend. Die Fitness-Community zieht nach draußen. Städte möbeln Trimm-dich-Pfade auf, in Parks und Wäldern sieht man zunehmend Männer und Frauen im sportlichen Outfit. „Bootcamps“, Outdoor-Fitness und Outdoor-Gym kombinieren die Trends des Bodyweight- und funktionalen Trainings, mit Workouts im Freien. Vor allem jetzt, wo die ersten warmen Sonnenstrahlen scheinen, lockt es einen schon irgendwie eher an die frische Luft als ins Fitnessstudio. Draußen trainieren ist super gesund!
Wir zeigen Euch die ultimativen Gründe für ein Training im Freien. 

1. Outdoor Training ist vielseitig 

Die Möglichkeiten im Freien zu trainieren scheinen endlos. Im Gym ist jede Stange gleich, jedes Gerät und sogar der Boden genormt. Wer keine Angst hat sich die Hände schmutzig zu machen, wird seine große Freude haben in der Natur ein Workout zu meistern. Steine dienen als Kettlebell, Kniebeuge mit schweren Holzstämmen sind nur zwei von unzähligen Übungen, die sich im Wald oder in der Natur anbieten. Wir fordern dabei nicht nur unsere Muskeln, sondern den gesamten Bewegungsapparat und vor allem auch die Koordination. Jeder unebene Untergrund, jeder Ast ist eine neue Herausforderung. 

2. Outdoor Training reduziert mehr Stress 

Die Wirkung des Im-Freien-Seins ist gut erforscht. In Japan hat das sogenannte „Waldbaden“ Tradition – Shinrinyoku ist fester Teil der dortigen Gesundheitsvorsorge. Es gibt sogar offizielle „Heilwälder“. Yoshifumi Miyazaki ist Direktor des Zentrums für Umwelt, Gesundheit und Agrarwissenschaft an der Universität Chiba. Seine Studien zeigen, dass Waldbaden die Aktivität der natürlichen Killerzellen anregt; ihre Anzahl im Blut von Versuchspersonen, die bloß einen Tag im Wald verbrachten, steigt um 40 Prozent.

Qing Li von der Nippon Medical School of Tokio wies in vielen Studien nach, wie Waldaufenthalte die Stresshormone Cortisol und Adrenalin senken. Ein einziger Waldtag reduziert den Adrenalinspiegel bei Männern um 30, bei Frauen sogar um 50 Prozent. Ein weiterer Tag verbesserte das Ergebnis. Außerdem wird der Vagusnerv, der für unsere körperliche Regeneration verantwortlich ist, aktiviert. Die Moleküle einer Vielzahl chemischer Botenstoffe, die Pflanzen und Bäume etwa zur Kommunikation freisetzen, gelangen über Schleimhäute ins Blut und wirken in unserem Körper.

3. Outdoor Training ist PURE 

In einer hochtechnologischen Zeit hat das Einfache Konjunktur und befriedigt das Bedürfnis, den eigenen Körper unmittelbar zu spüren, ihn handwerklich zu gestalten. Aus diesem Grund halten auch Trends wie Bodyweight-Trainings an, denn wir brauchen als Fitness-Gerät nicht mehr als den eigenen Körper. Den haben wir stets dabei. Und trainieren mit ihm Fähigkeiten, die nah am Alltag sind. Dafür stehen jedem Menschen gut 650 Muskeln zur Verfügung. Sie bilden das größte Stoffwechselorgan – und sind längst nicht nur für die Bewegung zuständig. Eine ausgeprägte Muskulatur hat höheren Energiebedarf. Bodyweight-Training eignet sich hervorragend für ein Workout im Freien. Die Belastungen können je nach Wunsch und Möglichkeit an Intensität angepasst werden. 

4.  Outdoor-Fitness hält uns gesund

Ständige Schnupfennasen gehören mit regelmäßigen Outdoor-Einheiten der Vergangenheit an. Zum einen atmen sie ja nicht mehr die abgestandene Heizungsluft ein, die vor allem im Winter mit Krankheitserregern angereichert ist. Zum anderen wirkt sich die Kombi aus Bewegung und frischer Luft sehr positiv aufs Immunsystem aus. Die Durchblutung kommt in Schwung, das Blut wird mit mehr frischem Sauerstoff vollgepumpt, die Nährstoffversorgung läuft runder und die Entzündungswerte bleiben dort, wo sie sein sollen: unten. Und gegen die Extraportion Sonnenlicht wehrt sich sicher ebenfalls niemand. Schließlich braucht der Körper Licht, um Vitamin D zu bilden. Das regelt den Kalziumstoffwechsel und sorgt so für starke Knochen. Obendrein schützt es vor Erkrankungen der Gefäße, des Stoffwechsels und des Herz-Kreislauf-Systems. Gleichzeitig stärkt Vitamin D auch das Immunsystem. 

5. Outdoor hilft beim Durchhalten 

Zum einen ist ein Outdoor Training völlig individuell und kann je nach Trainingszustand angepasst werden. Dies hilft enorm, denn Freude (der richtige Trainingsreiz) hilft beim Durchhalten, gerade für Einstieiger ist das optimal geeignet. Aber auch Profis erfahren im Outdoor-Workout häufig einen ganz neuen Trainingsreiz. Stagniert der Fortschritt, hilft es in der Natur einen neuen und komplexeren Trainingsreiz zu erfahren.  Ein unebener Untergrund fordert das Balance- und Koordinationsvermögen noch einmal stärker heraus, was obendrein mehr Kraft kostet.

Wenn das nicht genug Gründe sind beim nächsten Workout einmal einfach in die Natur zu gehen! Ich bin riesig gespannt auf eure Erfahrungen, Bilder und Berichte!
Schreibt mir gern eine Email an anja@pinkshape.de – ich freue mich auf euch!

Viele Grüße
Eure Anja

Newsletter

Verpasse keine Neuigkeiten! Kein Spam, VERSPROCHEN!

10 comments

  1. Ich bin ganz deiner Meinung! Bewegung und Sport draußen ist einfach viel schöner als im Fitness Center oder zu Hause. Sobald es draußen schön wird, bin ich voller Tatendrang … und draußen fällt es mir viel leichter Sport und Bewegung zu machen. Ich bin so gerne draußen <3!

    Liebe Grüße
    Verena

  2. da kann ich doch nur zustimmen meine Liebe! so manches Training lässt sich ja auch erst Outdoor so richtig umsetzen – Laufen zum Beispiel, geht zwar auch auf dem Laufband, ist aber definitiv nicht dasselbe vom Trainingseffekt und der Banspruchung der Muskelgruppen 🙂

    war heute übrigens auch schon eine Runde unterwegs – in kurzer Hose Top! irgendwie ist schon Sommer draußen und ich genieße es 😀

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  3. Kaum zu glauben aber da ich nun in einem Dorf studiere, wo es kein richtiges Fitnessstudio gibt habe ich jetzt auch angefangen draußen zu trainieren. Macht genau so viel Spaß und ich hab mehr durchhalte Vermögen…ist echt super

  4. Ja draußen ist doch am Schönsten. Ich seh es an den Kindern wie sie da auf blühen sobald sie einfach so raus können. Die Norweger sind ja sowieso eine draußen Nation und das im Prinzip immer, aber jetzt wenn Frühling wird zieht es sie noch mehr raus, man muss einfach die Sonne und Helligkeit tanken nach dem langen Winter.
    Schöner Beitrag mit guten gründen!

    LG aus Norwegen
    Ina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

* Die Checkbox ist für die Zustimmung zur Speicherung der Daten wichtig!

Ich stimme zu.

%d Bloggern gefällt das: