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Sport macht nicht nur gesund sondern auch glücklich!

Sport ist ein wichtiger Bestandteil um den gemeinen Fettpölsterchen den täglichen Kampf anzusagen. Sport ist wichtig unsere Gesundheit, denn wir brauchen regelmäßige Sporteinheiten u.a. für ein gesundes Herz- Kreislaufsystem. Wir wissen, dass es wirklich wichtig ist regelmäßig laufen zu gehen, Gewicht zu stemmen oder ähnliches. Soviel zur Theorie, ABER Sport ist aber eigentlich noch viel mehr! Wir haben euch ein paar sehr interessante Fakten zusammen getragen, die euch vielleicht motivieren demnächst noch eine kleine extra Runde an Bewegung einzuplanen.

1. Sport baut Stress ab

Jede Menge Studien haben mittlerweile bewiesen, dass Sport Stress abbaut. Das gute Gefühl, was sich nach einem anstrengenden Tag beim Sport einstellt, kennen die meisten von uns. Aber warum ist das so?

Mit den neurobiologischen Zusammenhängen von Training, Stress und Spiritualität befasst sich der Neurowissenschaftler Stefan Schneider von der DSHS Köln. Die Stresswahrnehmung entsteht im vordersten Hirnareal, dem präfrontalen Kortex. Als entwicklungsgeschichtlich jüngster Teil des Gehirns verarbeitet der Vorderlappen permanent Milliarden von Informationen und filtert die relevanten Daten aus. Erst das ermöglicht rationales Handeln. Das Problem: Wenn die Reize überhand nehmen, verstopfen sie den Vorderlappen – wie den Prozessor eines Rechners, auf dem zu viele Programme geöffnet sind. „Wir fühlen uns überfordert, geraten in Stress“, erklärt Schneider. “ Im EEG konnte Schneider zeigen, dass sich die elektrische Aktivität im Frontalkortex durch Sport deutlich herabsetzen lässt. „Bei höheren Belastungen dominiert dagegen der Motorkortex, der die Bewegungen steuert“, sagt Schneider. „Dem Vorderlappen stehen dadurch weniger Ressourcen zur Verfügung, und die Aktivität wird heruntergefahren. Der Stress verfliegt.“

Die stressabbauende Wirkung von Sport bei Krebserkrankungen zeigen gleich mehrere Studien der Kölner Sporthochschule an Patientinnen mit Brusttumoren sowie Lymphom- und Leukämiepatienten. Diese litten, bedingt durch die Chemotherapie oder Stammzelltransplantation, unter extremer Erschöpfung. Die Probanden mussten sich mehrere Wochen einem regelmäßigen Trainingsprogramm unterziehen. Durch das Training verbesserte sich der Zustand der Patienten in allen Studien deutlich. 

2. Sport schafft Begegnungen

Durch Sport kann man nochmal neue Menschen kennenlernen, vielleicht ganz andere als man bisher kennt. Das kann den Horizont erweitern und zu neuen Freundschaften führen. Sport schafft häufig ein gemeinsames Thema, einen Austausch und damit auch eine Verbundenheit. Teamsportarten schaffen ein starkes Gefühl von Gemeinsamkeit und gebraucht werden. Gemeinsame Erfolge machen stolz und geben einem Energie und Auftrieb auch in anderen Bereichen des Lebens.

3. Sport schafft Zufriedenheit und Entspannung 

Nur wer sich körperlich verausgabt, der kann sich hinterher auch entspannen. Sport ist somit ein ganz wichtiges Ereignis, um Entspannung zu erleben und zu geniessen.  

Auch die Bildung von Testosteron springt bei anstrengendem Training an. Das Sexualhormon wirkt sich direkt auf die Psyche aus: Männer etwa, deren Testosteronproduktion z.B. nach einer Krebserkrankung der Prostata geblockt werden muss, droht eine Depression. Leicht erhöhte Testosteronspiegel können dagegen zu einer eher aktiven und zuversichtlichen Lebenseinstellung führen.

4. Sport verbessert den Schlaf

Regelmäßiger Sport vermindert Muskelverspannungen, damit auch Kopfschmerzen und andere Folgeerkrankungen. Sport verbessert die Verdauung und die Schlaftiefe. Durch angemessenen Sport bekommt man den Kopf frei und fühlt sich erholt und gut gelaunt. Das hilft, die Sorgen und Belastungen des Alltags realistischer zu betrachten und Probleme zu lösen. Auch diese Tatsache führt zu einem entspannteren Schlaf. 

5. Sport reguliert den Appetit

Sport reguliert den Appetit und verbessert die gute Laune. Das vermeidet Frustessen und führt dazu, dass man gesündere Lebensmittel bevorzugt. Dadurch werden letzten Endes weniger Kalorien aufgenommen, zumindest in Relation zum jetzt erhöhten Energieverbrauch. Es lohnt sich, diesen Aspekt aktiv zu nutzen, sich ganz bewusst gesünder zu ernähren. Mit Sport fällt das viel leichter als ohne Sport.

6. Mit Sport darf man mehr Essen

Sportler haben eine größere Muskelmasse, was nicht nur gesund ist, sondern auch zu einem ständig erhöhten Energieverbrauch führt. Die größere Muskelmasse führt auch zu einer besseren Körperhaltung und Körperbeherrschung, so dass man schlanker erscheint. Auch ein höheres Gewicht ist aufgrund einer größeren Muskelmasse besser am Körper verteilt, abgesehen davon, dass Muskeln etwas schwerer sind als Fett. Wer sportlich ist, darf also etwas mehr wiegen, ohne dick zu sein. Das ist dann sogar gesünder. (siehe hier unser Artikel zur Waage)

7. Die Belastbarkeit im Alltag nimmt zu 

Auch wenn es trivial erscheint, aber angemessener Sport verbessert die Fitness, also die Leistungsfähigkeit. Dadurch kann man mehr leisten, also auch mehr Energie verbrauchen. Das wirkt sich nicht nur so aus, dass man mehr trainieren kann, bei gleicher subjektiver Anstrengung, sondern es erleichtert es auch, im Alltag mehr Dinge zu tun. Dadurch verbraucht man oft zusätzliche Energie, oft ohne es zu merken, weil es jetzt einfach keine Mühe mehr macht.

8. Sport reinigt die Gefäße

Sport verhindert, dass sich Ablagerungen in den Adern bilden. Diese Cholesterinplaques verengen und verstopfen die Gefäße, bis es im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt  und Schlaganfall kommt. Bei intensiver Bewegung setzt der Körper fettspaltende Enzyme frei, die vermindern, dass sich Fette an der Gefäßwand ablagern. Außerdem beschleunigt Sport den Abtransport der Fette zur Leber, wo sie weiter verarbeitet werden. Und noch etwas: Ist der Kreislauf auf Trab, entspannen sich die Gefäße, der Blutdruck sinkt. 

9. Sport macht ein starkes Herz 

Sportliche Aktivität belastet zunächst einmal das Herz. Es muss schneller schlagen und mehr Blut pumpen, wenn der Körper sich in Bewegung setzt. Diese Strapaze stärkt und kräftigt den Herzmuskel aber auch. Deshalb gehört moderate Bewegung heute zum Behandlungsschema von Menschen mit einer Herzinsuffizienz oder nach einem Herzinfarkt. Dies kann man sogar beobachten, wenn man einen Fitnesstracker (*Werbung) besitzt – ihr könnt zusehen, wie Euer Ruhepuls sinkt und Euer Herz damit gesünder und leistungsfähiger wird. Der Fitnesstracker mit dem wir die besten Erfahrungen gemacht haben, ist der Fitbit Charge HR, ein tolles Preis-Leistungsverhältnis. Kaufen. App herunterladen. Tragen. Ihr werdet es lieben. 

10. Sport macht glücklich 

Dafür gibt es eine physiologische Erklärung. Allerdings sind es nicht in erster Linie, wie viele Jahre lang behauptet, die Endorphine, die durch Aktivitäten zum Glücksgefühl führen. Nach heutigen Erkenntnissen sind es wahrscheinlich eine gute Hand voll unterschiedlicher Botenstoffe und anderer Substanzen, die uns die Hochgefühle beim und nach dem Sport bescheren.

  • Endocannabinoide.
    Diese Verwandten des Hanf-Wirkstoffs THC werden vom Körper selbst produziert. Sie docken an den gleichen Rezeptoren an wie Cannabis und lösen im Gehirn ein Gefühl der Entspannung aus. Sportler, bei denen die Endocannabinoid-Werte in ihrem Blut nach dem Training besonders hoch waren, waren in verschiedenen Tests am entspanntesten.
  • Botenstoffe.
    Vor allem Serotonin, das als Neurotransmitter für Glücksgefühle verantwortlich zeichnet, sowie seine Verwandten Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin.
  • Gleichbleibende rhythmische Bewegungen.
    Man kennt es aus der EMDR-Therapie (das steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet): Wiederholende Augenbewegungen bei gleichzeitiger Konfrontation mit negativen Erlebnissen haben positive Auswirkungen auf die Psyche von traumatisierten Personen. Das könnte Wissenschaftlern zufolge auch mit den Händen oder Füßen erzielt werden – etwa durch gleichmäßige Laufschritte.

11. Sport macht selbstbewusst 

Das Marktforschungsunternehmen TNS hat im Auftrag von Nike in neun europäischen Ländern eine unabhängige Verbraucherumfrage zum Thema „Frauen und Sport“ durchgeführt. Von Januar bis Februar 2008 äußerten mehr als 10.000 junge Frauen im Alter von 16 bis 30 Jahren aus den Niederlanden, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Schweden, der Türkei und Russland ihre Meinung.

Gut die Hälfte der europäischen Frauen zwischen 16 und 30 Jahren treibt Sport.

Neben den offensichtlichen physischen Aspekten wirkt sich Sport positiv das Selbstbewusstsein aus,  so gaben drei von vier jungen Frauen an, dass Sport sie mental stärke. Sportlich aktive Frauen haben ein größeres Selbstvertrauen (77 %), fühlen sich erfolgreicher (77 %) und haben eine höhere Selbstachtung (62 %). Zudem behaupten 68 Prozent der aktiven Frauen, dass Sport auch einen großen Einfluss auf den Erfolg im täglichen Leben, wie beispielsweise die berufliche Karriere haben kann.

Wenn das mal nicht jede Menge Gründe mehr sind, die uns motivieren können mehr Sport zu treiben!? Welchen Sport macht ihr? Macht es Euch auch glücklich? 

 

 

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25 comments

  1. Ich bin ein echte Sportmuffel, aber dein Beitrag macht Lust auf Sport, weil er mir sicher gut tun würde. Vielleicht sollte ich mir über eine geeignete Sportart mal Gedanken machen. Danke für den sehr informativen Beitrag.

    Alles Liebe

    Freya

  2. Mit den Punkten hast du auf jeden Fall recht! Auch wenn ich persönlich jetzt nicht der Sporttyp bin, aber ich merke wirklich das es vielen hilft um Stress abzubauen.

  3. Ich gehe mit meiner Tochter 2x Mal die Woche schwimmen und es tut unheimlich gut. Wir machen dann immer ein Wettschwimmen, leider verliere ich da immer 😔 aber da sie leistungsschwimmer ist, ist das fast schon klar

  4. Ein sehr schöner Beitrag und du hast absolut recht… nur eins stimmt bei mir nicht… das mit dem guten Schlaf. Das klappt bei mir nicht immer *grübel* keine Ahnung warum ^^ In dem Sinne sag ich mal: „Sport frei!“^^

  5. Schöner Post, und ja! Sport mach verdammt glücklich 😀
    Das ist überhaupt der Grund warum ich es mag mich körperlich zu betätigen, wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch saß, gibt es nichts besseres als raus zu gehen und sich zu bewegen.

    Liebe Grüße
    Luise

  6. Natürlich macht Sport glücklich, immer 🙂
    Ich habe leider wenig Zeit neben meinem Job und den vielen Interessen und Hobbies, aber ich reite schon seit Jahren und besitze aktuell zwei eigene Pferde. Da ich Arthrose im Vorderfußwurzelgelenk habe und nicht mehr joggen gehen kann, habe ich mich aufs Walken verlegt und ziehe hier regelmäßig meine Runden. Außerdem gehe ich gerne wandern und liebe es zu schwimmen.
    Ich würde auch gerne ins Fitnesstudio gehen, hierzu fehlen mir allerdings wirklich die Gelegenheiten. Daher sportel ich Zuhause mit den DVDs von Jillian Michaels und oft auch mit Youtube Videos mit denen ich Bodypump oder Kickbox Cardio für mich entdeckt habe.

  7. Das sind tolle Gründe Sport zu machen und ich merke selbst, dass es mir besser geht, wenn ich regelmäßig Sport mache. Vor allem zum Stress abbauen. Leider habe ich es jetzt aus zeitlichen Gründen zwei Wochen nicht geschafft. Hoffe morgen kann ich dann wieder zum Sport gehen.

    Liebe Grüße,
    Diana

  8. Liebe Anja

    Ich muss sagen, wenn ich Sport mache geht es mir danach immer blendend!

    Sport macht so viel aus und ohne geht es bei mir nicht!

    Danke Dir für Deinen tollen und interessanten Bericht!

    Hab einen schönen Sonntag!

    xoxo
    Jacqueline

  9. Hallo meine Liebe,
    früher bin ich so oft zum Sport gegangen. Ich war mehrmals die Woche im Fittnessstudio und habe noch Karate gemacht. Nur dann kam das Abi und jetzt studiere ich und muss immer so weit fahren. Ich kriege mich einfach nicht mehr aufgerafft. Schade eigentlich…
    Liebe Grüße
    Julia
    http://www.aboutjulia.de

  10. Hey.

    ich war eine Zeit lang 2 mal die Woche im Fitnessstudio mit Freundinnen, aber irgendwann hat es sich dann verlaufen, denn nach 18 Uhr, wenn ich mal Feierabend hatte war ich immer zu K.O. Ich erinnere mich aber noch, dass ich immer besser drauf war und auch viel besser mit Stress umgehen konnte. Vielleicht sollte ich das mal wieder anfangen …

    Lg

    Steffi

  11. Ich kann die da auch nur zustimmen, meine Bloggerkolleginen haben ja schon alles gesagt. Wenn ich gestresst bin ziehe ich meine Boxhandschuhe an und bearbeite meinen Sandsack, dass hilft mir ungemein.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  12. Ich liebe es Sport zu machen, ob im Fitnessstudio oder im Verein mit anderen Leuten. Ich finde es aber Vereinssportarten sehr viel angenehmer, weil man so viel eher Kontakte mit anderen Menschen knüpfen kann.
    Ich kann nach dem Sport immer so gut einschlafen und schlafe dann immer die ganze Nacht durch.
    Liebe Grüße
    Luisa von http://www.allaboutluisa.com/

  13. Hey du.
    Ein toller Beitrag und ich fühle mich durch ihn nun etwas motivierter als vorher. Möchte schon lange ein bisschen mehr Sport machen aber irgendwie habe ich andere Dinge im Kopf. Ist oft so. Aber vielleicht wird das ja nun etwas.

    Liebste Grüße,
    Sandra.

  14. Ich stimme Dir da voll und ganz zu. Ich bin zwar jetzt nicht der Läufer, aber ich habe vor Jahren z. B. Festgestellt, dass ein Wanderurlaub für mich der erholsamste Urlaub ist, weil mich die tägliche Bewegung in der Natur so glücklich und zufrieden macht 🙂
    Schönes Wochenende Claudia

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